OpenAI hat mit Synopsys eine mehrjährige strategische Partnerschaft geschlossen, um ein spezialisiertes KI-Modell für das Chipdesign zu entwickeln. Das Modell heißt GPT-Synopsys. Ziel ist ein System für Halbleiteringenieure, das die Entwurfsarbeit versteht und die Designsoftware der Branche direkt bedienen kann.
Die Vereinbarung bringt ein führendes KI-Labor mit einem der etablierten Anbieter von Chipdesign-Software zusammen. Beide Unternehmen testen nun, ob ein Sprachmodell einen Teil der Arbeit eines erfahrenen Chipentwicklers übernehmen kann.
Wer Synopsys ist
Synopsys verkauft Werkzeuge für die Entwurfsautomatisierung elektronischer Systeme, kurz EDA (Electronic Design Automation). Ingenieure entwerfen mit dieser Software Computerchips und andere Halbleiter. EDA deckt einen Großteil der Arbeit zwischen der Idee für einen Chip und einem fertigungsreifen Produkt ab, darunter den Entwurf und die Verifikation. Bei der Verifikation wird geprüft, ob sich ein Entwurf wie vorgesehen verhält, bevor er gefertigt wird.
Meta drückt seine US-Steuerlast mit einem ungewöhnlichen Etikett um Milliarden. Laut der New York Times stuft der Konzern seine KI-Rechenzentren als "Pilotmodelle" ein und die darin verbauten Nvidia-Chips als Versuchsmaterial. So kann er eine staatliche Steuergutschrift beanspruchen, die eigentlich Forschung und Entwicklung belohnen soll.
Die Summen sind groß, und sie wachsen. 2025 sparte Meta durch die Gutschrift 3,9 Milliarden Dollar. 2024 waren es 2 Milliarden Dollar, 2023 noch 700 Millionen Dollar. Kein anderes börsennotiertes Unternehmen profitiert laut Times stärker von dieser Regelung.
Experimente im Multi-Gigawatt-Maßstab
Die Einordnung als "Pilotmodell" passt schlecht zu dem, wie Meta diese Anlagen an anderer Stelle beschreibt.
Nvidias neuer Vorstoß, außer Kontrolle geratene KI-Agenten einzudämmen, ist am Montag mit mehr als 100 Unternehmen an Bord gestartet. OpenAI war nicht darunter.
Auch andere große Namen fehlen. Amazon, Google und Apple haben sich ebenfalls nicht angeschlossen. Am stärksten fällt aber das Fehlen von OpenAI auf, denn der größte Konkurrent Anthropic wird als Unterstützer geführt. Von Unterstützern wird vermutlich erwartet, dass sie eine Version der Technologie einsetzen und verkaufen und dem Projekt eigene Funktionen beisteuern.
Eine klare Absage hat OpenAI der Initiative nicht erteilt. Ein Unternehmenssprecher sagte TechCrunch, OpenAI unterstütze Nvidias Arbeit. Beide Firmen arbeiten bereits bei der Agentensicherheit zusammen, unter anderem an einem der zentralen Softwarebausteine der Plattform.
Deepseek stellt sich mit seiner Software hinter Huawei. Der chinesische KI-Entwickler hat eine Reihe von Programmierwerkzeugen für Huaweis KI-Chips der Ascend-Reihe entwickelt und veröffentlicht alles als Open Source. Das Ziel ist schnell formuliert und schwer zu erreichen: Chinesische Hardware soll sich so einfach programmieren lassen wie die von Nvidia.
Die Ankündigung kam über Deepseeks offiziellen WeChat-Kanal, weitere Einzelheiten berichteten Reuters und die New York Times.
Was Deepseek veröffentlicht hat
Das Paket umfasst Bibliotheken, mit denen sich Berechnungen auf Ascend-Chips ausführen und Daten zwischen Chips übertragen lassen. Nach Angaben von Deepseek hat Huawei das Vorhaben "voll unterstützt". Gemeinsam optimierten die beiden Unternehmen außerdem einen Supernode, also einen Verbund aus 128 Ascend-950-Chips, die zusammen wie ein einziges großes System arbeiten.
Advanced Micro Devices Inc. hat sich auf die Übernahme von World Labs Inc. geeinigt, dem Start-up für Weltmodelle, das die KI-Forscherin Fei-Fei Li gegründet hat. AMD zahlt 8,2 Milliarden Dollar, und zwar vollständig in Aktien. Der Chiphersteller rechnet damit, dass die Transaktion bis Jahresende abgeschlossen ist.
Der Deal kommt nur sieben Monate, nachdem sich AMD an einer Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar für World Labs beteiligt hatte, die das Start-up mit 5 Milliarden Dollar bewertete. Auch die Nvidia Corp., AMDs größter Konkurrent bei KI-Chips, war bei dieser Runde dabei. Nvidia kann damit nun auf eine beträchtliche Rendite an einem Unternehmen hoffen, das ausgerechnet der Rivale kauft.
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